Der Flug war einerseits ganz grosse Klasse...ich bin bei Tag ueber die blau-blitzenden Eisbergspitzen Groenlands

und ueber die Skyline von Manhatten geflogen um dann bei Nacht in der schachbrettartig leuchtenden 20-Millionenmetropole Mexico zu landen. Andererseits wars der Horror schlechthin. Ueber Atlanta und dann bis nach Mexico war so schlechtes Wetter, dass ein Luftloch aufs andere folgte, es ruettelte und schuettelte und vor und hinter mir mussten die Leute ihre Spuktueten benutzen. Endlich angekommen waren dann ewig lange Schlangen an der Passkontrolle und auch vor dem Schallter zur Deklaration von vermisstem Gepaeck. Jups...Delta hatte mal wieder mein Gepaeck iregndwo vergessen. Wie ich am naechsten Tag erfahren sollte hatten sie es sogar bereits in Stuttgart vergessen. Es ist naemlich nicht wie ich ueber Atlanta geflogen sondern kam am naechsten Abend mit KLM direkt aus Amsterdam. Das soll mal einer kapieren.
Bueno, so konnte der Urlaub dann aber endlich los gehen und Marc und ich sind ins ca. 2 Stunden westlich der Ciudad de Mexico gelegene Valle de Bravo gefahren. Valle ist sowas wie das Erholungsstaedtchen fuer reiche gestresste Grosstaedter. Mitten in den Bergen gelegen, an einem huebschen Stausee kann man dort einfach nur relaxen oder allerhand Aktivitaeten machen. Marcs Familie hat dort ein kleines, total urig-gemuetlichen Holzhaeuschen in dem die ganze Familie die freien Tage ueber Weihnachten verbracht hat.
Dort angekommen wurde ich nur noch rundum verwoehnt. Jeden Tag geb es super leckeres Mexicanisches Essen von dem ich bestimmt zu 90% noch nichteinmal gehoert hatte...Chilaquiles, Chile relleno, Quesadillas con florde calabaza (Tortillas mit Kaese und Kuerbisblueten)
oder mit Napal, das ist ein Kaktus, leckeren Fisch, Mexicanisches Ruehrei, ganz, ganz viel Obst das ich noch nicht kannte und und und....! Und wir haben schon unglaublich viele Sachen unternommen. So waren wir Klettern auf der Peña, ein scharfkantiger Vulkanfelsen ueber dem See von dem aus man eine wunderschoene Aussicht hat.
Wir haben einen Ausritt zu den beruehmten schwarz-orangenen Monarchschmetterlingen, welche in Mexico ueberwintern und sich paaren, gemacht.
Diese Schmettrlinge sind unglaublich, sie verbringen den Sommer in Canada und fliegen im Winter ueber 4000 km nach Mexico. Jedes Mal legt eine neue Generation diesen Weg zurueck und immer clustern sie an beinahe den selben Stellen. Wir waren auch noch Segeln und in einer Art Klettergarten, haben den Sonnenuntergang ueber dem See bestaunt und heute wollen Marc und sein Bruder Wakeboarden gehen...ich weiss noch nicht so recht ob ich es wagen soll...schon das Segeln in 40° Schieflage war mir nicht so geheuer.. ;o)


Heute Abend werde ich dann 7 Stunden nach euch auf ein Gutes Neues Jahr anstossen und mit diesem dann auch meine kleine Reise starten...erstmal gehts natuerlich das Meer begruessen!