Hello from Dublin!
Letztes Wochenende habe ich mit Ingrid aus meiner Arbeitsgruppe eine kleine Reise über die Irische See in die 500.000, zumeist Rothaarige, Einwohner zählende Hauptstadt von Irland: Dublin, gemacht. Wir wollten ein bisschen dem Züricher Regen entfliehen...!
Ja, und das hat auch wunderbar geklappt! Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns zwei Tage lang von der süssen Stadt mit ihren kleinen, immer gleich aussehenden, nur durch andersfarbige, bunte Türen zu unterscheidende Häusern, den sympathischen Sommersprossigen Iren und dem schwarzen Gold, dem Guiness Bier, verzaubern lassen.

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht in der Küstenstadt und so begannen wir unseren Ausflug mit einer Zugfahrt auf die Halbinsel Howth, welche nebst urigen Fischerdörfchen in denen sich die Seelöwen um die letzten Fischreste stritten, auch einen kleinen Berg mit einer wunderbaren Aussicht auf die Bucht von Dublin bietete. Auf der ganzen Insel wuchsen seltsame gelbe Blumen die den Duft von frischer Sonnencreme verbreiteten und einem trotz der hohen Klippen fast ein Strand-feeling vermittelten.



Aber nach ein bisschen wandern kehrten wir dann schon wieder, via schwankendem Doppeldeckerbus, in die Stadt zurück und shoppten uns den restlichen Nachmittag durch die Einkaufsstrassen. Ein wahres Shoppingparadies dieses Dublin!

Und zum Glück sind all diese schönen Läden entlang einer Fussgängerzone, denn schon eine Strasse mehr als nötig überqueren hätte den sicheren Zusammenstoß mit einem aus der falschen Richtung kommenden Fahrzeug bedeuten können. --> Look Right! Stand zwar an jeder Ampel, doch das von klein an getrimmte Hirn ließ sich von so banalen Schriftzügen nicht wirklich überzeugen in die andere Richtung zu blicken. Zum Glück besitzen auch Irische Autos eine Hupe ;o)

Viel schlimmer war es da noch in den richtigen Bus zu steigen. Ein Auto nach dem anderen fährt an der Bushaltestelle vorbei, auch der Bus 40A, 40, 40C, 400, ... und wenn man dann eine geschlagene viertel Stunde gewartet hat kommt endlich 40B! Nur...so ein Mist...in die falsche Richtung! Tja...! Abends haben wir dann versucht uns mit dem ein oder anderen pechschwarzen Guiness an die Irischen Gepflogenheiten zu gewöhnen und sind so mit Rob (jups, dem Iren aus Indien) und Kate durch die Pubs gezogen.

Am nächsten Tag dann, weit am Nachmittag und nachdem wir uns zuvor noch sämtliche anderen kleineren Sehenswürdigkeiten angesehen hatten, sind wir dann zur Guiness-Brauerei um uns in die Machweise der irischen Bierbrauerei einführen zu lassen. Die 26 Hektar grosse Anlage überzeugt den kleinen Touristen während einem 7-Stockwerkigen Rundgang davon, dass es Arthur Guiness 1759 erfolgreich gelungen ist aus reinstem Irischen Wicklow-Mountains Quellwasser, importiertem Hopfen, selbstangebauter Gerste und reinrassiger Hefe das beste Bier der Welt, das "black gold", zu brauen. Auf das Gratisbier im 7. Stockwerk haben wir dann Dankend verzichtet ;o)

Ja und mit Erwähnung des Trinity Colleges, des Book of Kells, den kleinen, griesgrämigen, grünen Kobolden (Leprechauns) mit ihrem mit Gold gefüllten Töpfchen, dem 120m hohen Spire, der uralten St. Patricks Cathedral und dem netten irischen Kauderwelsch, möchte ich diesen kurzen Reisebericht auch schon wieder abschliessen.
Resume: Wunderbar!