July 6, 2009

Ton Sai climbing diary

June, 21st:

Jule und Frank
Zürich-München-Bangkok-Ton Sai
20 Stunden Reise für 335 Stunden Paradies...!


Ton Sai, ein kleines Dorf und 'Klettererlager' ist an einer traumhafte kleine Bucht am Andamanischen Meer gelegen. Mit der thailändischen Region Krabi und einem Nationalpark voller Mosquitos im Rücken ist es nur per traditionellem, mit einem ordinären abenteuerlichen secondhand-Automotor angetrieben Longtailboat zu erreichen...

Am Strand erwartete uns schon ein mit Seil und Exen bewaffneter Robert...der es garnicht erwarten konnte uns gleich die direkt am Strand gelegene 'Tonsai-Hauswand' und die 'Tyroler-Wand' testen zu lassen...

(Dave in 'Café Andaman' 7b)

(Jule, 'Missing Snow' 6b+)

So endete ein langer Reisetag sogleich mit dem ersten Felskontakt, was sich bis Freitag dann auch nicht mehr ändern sollte. Wir kletterten die Tufa, Sinter und Flowstone Formationen der Kalkfelsen in Ton Sai und Rai Leh hoch und runter und hoch und wieder runter und hoch und hoch und nochmals hoch...!

(Jule, 'Good Medicine' 7a)

(Ewa sichert Frank in 'We sad' 6a+)

(Raphael and Frank @ 'Dum's Kitchen')

(Jule in 'Dont grab the Krabi' 7a+)

Jeden Abend stärkten wir uns dann mit unglaublich leckerem Massaman Curry, unheimlich scharfem Papayasalad, unvergessbar knoblauchigem Pad Thai, untiefgrünem Green Curry, unverkennbar nussigem Lemongrass-Chilli-Cashewnutsalad oder einfach nur einem gegrillten Hühnchen von der Chickenlady...
(Hood & Michael @ Chickenlady's)

...bevor der allabendliche 'Bucket' in die Runde ging...
(Im Hintergrund: Frank, Jule, Robert, im Vordergrund: der Bucket)

...manchmal sogar noch gefolgt von einer heißen und spektakulären 'Slackline-fireshow'!


Abgesehen von diesem 'Alltagsleben' ergaben sich manchmal auch so einzigartige Momente wie ein Unwetter über der Andaman Sea...

...Thai-Habakuk auf Franks Hand...
...Ebbe in Rai Leh east...

...hundsfaule Katzen.

Am Freitag fühlten wir uns dann bereit für einen 'Nicht-kletter-Tag' ;o)
Wir beschlossen mit Doris und Ed auf dem sgenumwobenend Pfad an der 'Marleywall' vorbei, über den 'Mosquitoberg' und durch das 'Spinnental', nach Ao Nang zum shoppen zu wandern.

(Ed und Doris versuchen meinem Pfad zu folgen..)

(Sicht auf Ton Sai's Jungle)

(Sicht auf unglaublich wilden und gefährlichen Waran)

Hmmm...2 Stunden, 4 Liter Schweiß, 20 Kratzer und gefühlte eine Millionen Mosquitobisse später drehten wir wieder um, zahlten 100 Baht (2 €) und fuhren mit dem Boot rüber... .

(Markt in Ao Nang)
(Rambutan)

(gegrilltes Allerlei)

(Robert dealt um süßes Gebäck)

Von Ao Nang aus fuhren wir dann noch in die Provinzhauptstadt Krabi...hier einige 'Stadtimpressionen':

Nach so viel Abstand von unserem eigentlichen Kletterleben stürzten wir uns am Samstag dann gaaanz tief ins Geschehen...
...mit Wee's Kenntnissen, alten Kletterschuhen, einem Boot und starken Nerven ging es los zum 'Deep Water Soloing'!
Erst noch mit dem Boot auf dem Wasser...


...dann einen Meter über dem Wasser...
...zwei Meter drüber...

...irgendwo verkrochen...
...und schließlich gewagte Sprünge aus lebensmüder Höhe in die tiefen Untiefen des Meeres...
Aber auch knallharte DWS-Stars müssen mal Mittagspause machen...

Hm...und müssen sich die Füße von Schuhen 'dyed in India' waschen... .
Hihi...war n riesen Spass!

Gut...das war dann nun aber auch genug Abwechslung. Am Sonntag gings wieder weiter mit dem 'Alltagsleben': klettern, klettern, klettern!!!

(Robert in 'Banana Ship' 7b+ and Ewa in 'Red Dwarf' 7a)

(Colors of 'Hidden world' mit Harald, Doris und Ed)

(Stalagtite bouldern on Pra Nang beach)

(Jule, 'Nut cracker' 6c)

(Judith in 'Lal Bab' 7a+)

(Jule & Phillip klettern famous 'Humanality'....6b multi-pitch!)

(Happy Gipfelfoto hundert Meter über Ton Sai)


Am Mittwoch gabs wieder einen kleinen Pausentag...mit Wanderung zur Lagune..

...chillen am Pra Nang beach...
...Krabben ärgern...

...beachsoccer anfeuern...
...Muscheln sammeln...
..Babayäffchen petten...
...sandeln......und wilden Tieren den Umgang mit dem Seil erklären... .

Viel zu schnell ging die Zeit um und schon mussten wir uns von Robert verabschieden...

...und dann auch von Ton Sai und all den lieben Menachen die wir hier kennen gelernt haben...
...viele Felsen und Routen blieben unbeklettert und sogar unbesehen...aber das hat ja auch sein Gutes: Viel Arbeit für den nächstenb Ton Sai Urlaub!!!

Traurig und bereits mit Heimweh nach Tonsai ging es nun zurück.

Ton Sai-Bangkok-München-Zürich
20 Stunden Reise und mit den Gedanken doch noch in Thailand.... .