October 26, 2010

Istanbul

Merhaba!
Letztes Wochenende brachte Easyjet Micha und mich in die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei, nach Istanbul (12.8 Mil). Auf zwei Kontinenten gelegen, durch den Bosporus getrennt, mit zahlreichen Anbindungen an den Luft-, Wasser- und Landverkehr ist sie ein zentraler Knotenpunkt für den Handel zwischen Asien und Europa. Und das merkt man ganz deutlich an der Vielzahl von Waren, Geschäften und Verkäufern auf und um den Grand Bazaar.
Bei so einem Wochenendtrip bleibt einem meist nur Zeit für die "Top picks" und konzentrierten wir unsere Erkundungen auf die Highlights und all die Dinge welche uns dazwischen so begegneten.
Zunächst ist hier die Aya, oder Hagia Sophia. Der Lonely Planet schreibt über sie:
"Justinian’s church ... was completed in 537 and reigned as the greatest church in Christendom until the Conquest of Constantinople in 1453, when Mehmet the Conqueror took possession of it for Islam and immediately converted it into a mosque."
So ist die ehemalige grösste Kirche nun eine der grössten Moscheen mit einer gigantischen Pendentifkuppel unter welcher jede Menge Touristen Platz finden... .
Gleich neben der Aya Sophia steht die "Blaue Moschee", benannt nach ihrem Reichtum an blau-weissen Fliessen im innern. Um nochmal den LP zu zitieren: "With this mosque, Sultan Ahmet ... set out to build a monument that would rival and even surpass the nearby Aya Sophia in grandeur and beauty." Tatsächlich ist der Kontrast zwischen rotem Teppich und bayrischer Kuppel wunderschön. Als letztes der monumentalen Bauwerke in Istanbul besuchten wir die Cisterna Basilica, welche als Wasserspeicher für den Grossen Palast in der Spätantike gebaut wurde, dann jedoch geschlossen wurde und in Vergessenheit geraten ist. Wiederentdeckt wurde sie so: "Enter scholar Petrus Gyllius, who in 1545 was researching Byzantine antiquities in the city and was told by locals that they were able to miraculously obtain water by lowering buckets in their basement floors. Some were even catching fish this way." Das faszinierende an sich ist, dass sämtliche Säulen welche 532 (!!) verbaut worden sind bereits aus alten Ruinen stammten. So findet man beispielsweise eine "Regentropfensäule" und zwei "Medusenköpfe".
Wie bereits erwähnt bestand ein grosser Teil des Sightseeing von den Dingen welche uns dazwischen so begegneten.
Zum Beispiel die Aussicht auf die Bosporus Brücke bei Tag und Nacht und romantische Sonnenunter- und Mondaufgänge am Strand:
Etwas "modernere" Bauwerke:
Jede Menge Augen welche uns stätig beobachteten:
Auch Lebendige:Und welche die nur Augen für Backgammon hatten:
Ausserdem Spaziergänge über die Galatabrücke mit Aussicht auf den Galataturm:
Und natürlich die Abendliche Shisha...

October 1, 2010

Grimselbouldern

Bouldern am Grimsel! Noch schöner wie Gotthard und Susten zusammen... ;o)