April 13, 2011

NYC

NYC.
New York City.NYC!
Wow, ich bin in NYC!
Irgendwie kommt mir doch noch alles wie im Film vor. In San Francisco die Golen Gate Bridge sehen. In NYC in der Metro stehen und Brooklyn, Manhatten oder Bronx als Richtungsangabe zu haben. Bin ich wirklich hier? Wow.New York war fein. Über mein Luxushotel mit Blick auf die Freuheitsstatue und New Jersy gibt es nichts zu beklagen. Auch die Downtown-Manhattan Stadtführung beinhaltete alles Wesentliche. Die Wall street samt eierkraulenden Japanern......den Pier mit fetten Segeljachten (wo war Jack Sparrow?)......die Brooklyn Bridge mit ihren drei Stockwerken und abstrakten Verstrebungen......welche schon durch so manches "Liebesschloss" verkettet worden sind...
...den Ground Zero auf dem noch immer Chaos herrscht und fleissig die Freedom Towers errichtet werden...... und das Holocaust Denkmal im Battery Park inklusive Geocaches.Natürlich verweilte ich auch eine Zeit um den busy Time Square herum. Wow. Wieder Blinklichter ohne Ende. - Las Vegas style. Aber diesmal sympathischer. Trotz der absoluten Überforderung meiner Sinnesorgane konnte ich das Verweilen geniessen und dem bunten Treiben zu sehen. Haha, und dann glaubte ich, dass ich im Central Park ein wenig Ruhe finden könnte. Nix da. Hier wird Fahrrad gefahren, Baseball gespielt, auf Inlinern und Schlittschuhen umher gedüst. Die Glocken von Pferdekutschen mit kuschelden Päärchen jagen einen vom Weg und dicke Touristen schiessen unaufhörlich Fotos. Nur die Parkbankreihen waren leer... .Oh jeh. Auch die Boulder die ich fand waren sehr klein und so blieb ich nicht all zu lange sondern machte mich auf den Weg zurück in mein Luxushotel, bei Melly und Christian......welche mich dann zu einem super leckeren Indischen Essen ausführten.Zu kurz war der Aufenthalt und ich muss auf jeden Fall noch einmal mit mehr Zeit vorbei kommen. Hm? Hab ich das auch schon über CA gesagt?! Ja, CA und NYC waren mir durchweg sympathisch. Ob das nun auch für den Rest von USA gilt weiss ich noch nicht... das bleibt noch auszuprobieren.

April 12, 2011

Death Valley, Bishop & San Francisco

Puh... war ich froh, als wir neon-blinky-piepsy-klingely-gloomsy Las Vegas endlich wieder verliessen. Auch wenn ich es is im Red Rock Canyon wirlich noch ein klitzekleinesbischen länger hätte aushalten können ;o)
Über lange, unbewohnte, nur von Fastfood drive-throuhts unterbrochene Wüsten fuhren wir dann dem todbringenden Death Valley entgegen. Je näher wir kamen, desto höhre wurde die Frequenz der Sonnenstrahlen und der ausgetrockneten Skelette am Strassenrand und desto niedriger die Anzahl der Tankstellen und Drive-throughs... . Hehe, just joking.
Natürlich war es nicht so schlimm. Stattdessen erlebten wir jaw-dropping Wetterphänomene mit Sturm und Sonne zugleich über den Salzfeldern von Badwater, dem zweit niedrigsten Punkt auf der westlichen Hemisphere.
Wir liessen uns von einem atemberaubenden Sonnenuntergang über den errodierten Sandsteinbergen am Zabriskie Point verzaubern....und krochen durch alte, geheimnisvolle Goldgräberminen. Letztendlich, nach einer Nacht und mit sattem Magen, 4-WD und vollem Tank kam uns das Death Valley eher wie eine Spielwiese von Harry Potter vor. Wunderschöner Lichterzauber statt öde Weite.Rundum glücklich ging es dann weiter nach Bishop: dem Bouldermekka! Leider liess uns hier das Wetter ein wenig im Stich und so gingen nur hartgesottene Bouldererinnen wie ich auf Steinejagd, währen der Rest der Reisegruppe ausschlief und sich ein gutes amerikanisches Frühstück gönnte. Trotz der kurzen Zeit kam ich in den Genuss einiger feinen Vulkansteinrouten in den "Happy Boulders"! Happy boulders = happy Jule! Und das war nun auch schon der vorletzte Stop auf unserem CA Roadtrip.Im Osten hinter der Sierra Nevada vorbei, über eisige Pässe und verschneite Skiresorts, durch die Heimat der Schwarzbären, vorbei an blauen Seeen und über letztendlich grüne Hügeln führte uns unser Weg nach San Francisco. Hier traf ich noch auf Markus, in dessen frisch bezogener Wohnung ich übernachten durfte bevor ich am nächsten Tag unsren kleinen süssen Jeep abgeben musste um mich auf den Weg nach NYC zu machen. Aber das ist dann die nächste Geschichte... .

CA roadtrip resume: days: 7, stops: 6, miles driven: 1491 (das sind ca. 2400km!!)

April 6, 2011

J-Tree, Red Rocks and Las Vegas

Ganz schön traurig war ich, als ich San Diego verlassen musste. Aber was folgte war auch nicht schlechter.
Mit unseren fetten 4-WD Jeeps leben wir endlich auch den "American way of life" cruisen mit Speedcontrol und lauter Mucke durch die Gegend, über fetttttte 4-mehr spurige "Bundesstrassen" und freuen uns an der unendlichkeit der bezaubernden Landschaft.

Mit jeder gefahrenen Meile sieht CA anders aus. Von den Palmen bewachsenen Küsten ging es durch hügelige Gras- und Felsgegenden bis zu unserem ersten Stop, ca 3h nord-östlich von San Diego, dem Joshua-Tree National Park.
Der Park bildet den Übergang zwischen der eher alpinen Mojave Wüste und der tiefer gelegenen Colorado Wüste und ist benannt nach den riesigen Yuccas (Joshua Trees) welche hier überall zu finden sind.

Berühmt ist er ausserdem noch für seine formeneichen Monzogranit Formationen. Welche mit scharfkantigen Slopern und reibeisenähnlichen Cracks Kletterer und andere Felsliebhaber aus aller Welt anlocken.

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang suchten wir unseren Zeltplatz inmitten von tausenden von Bouldern auf. Ich fühlte mich wie im Paradies und zog noch vor dem Zeltaufbau die Kletterfinken an um das letzte Tageslicht für ein paar Routen zu nutzen.

Aber wirklich schöne Dinge machte ich erst am nächsten Tag als mich George, unser Zeltplatznachbar, auf eine Risskletteroute mitnahm. Is schon ganz anders als das was es bei uns so zu klettern gibt... . ;o)


Am späten Nachmittag machten wir uns dann leider bereits auf den Weg nach Las Vegas. Die 4h Fahrt, inklusive lustiger Begegnungen, brachte uns durch Steppen und Steinwüsten bis in die Glimmer-glitzer Metropole Las Vegas.

Uiuiuiii... was für ein Kontrast. Eben noch einsam unter dem Sternenhimmel im ruhigen Nationalpark und dann schwups die wupp im dröhnenden, piependen, blinkenden Las Vegas. Das machte mich so fertig, dass ich nur noch ins Bett und am nächsten Tag so schnell wie möglich wieder raus und in die Red Rocks wollte. Ein paar Tagesschnappschüsse von diesem Wahnsinn hab ich aber dennoch:


Und ihr werdet nicht glauben wem ich in Las Vegas begegnet bin! Nein.... diesmal war es nicht die olle Klump ;o) Es war der leibhaftige Jack Sparrow!! ;o)
Aber wie gesagt, dann flüchtete ich ganz schnell in den Red Rock Canyon. Die wirklich allerschönsten (zum boulder-) Felsen die ich bisher gesehen und in der Hand hatte!! Knallroter, feiner Sandstein mit kleinen Crimps und fetten Henkeln und allem drum und dran was das Bouldererherz höher schlagen lässt. Einfach ein Traum!!!

Morgen gibt es dann mal "Boulderfrei" denn wir wollen uns natürlich auch noch Death Valley anschauen... . Und als resume muss ich sagen. Oversized is garnet so schlecht wie ich anfangs behauptet hat... zumindest nicht, wenn es um die Anzahl wunderschöner Felsblöcke geht.