July 21, 2013

Märchengarten

Am 16. Mai 1959 eröffnete Albert Schöchle den bei Kindern beliebten Ludwigsburger Märchengarten. Natürlich weit vor meiner Zeit - hab ich doch wahrscheinlich das erste mal frühestens 1985 die Märchenfiguren und interaktiven Spiele bewundert. Dennoch waren viele Figuren seit der Eröffnung bis zur meiner Zeit und sind sogar noch jetzt erhalten. Der Goldesel zum Beispiel, gegen Geld spuckt er Schokoladengoldtaler aus. Früher musste ich immer betteln, dass die Mama Geld hineingeschmissen hat. Heute konnten wir einfach selbst die 50 Cent in Schokigold verwandeln ;) Auch noch immer original erhalten sind der "Knüppel aus dem Sack" und die singenden Pilze. Leicht verändert und renoviert wurden einige andere Märchen, wie zB "Hänsel und Gretel", und der sprechende Papagei.

Werbung von 1959!
Der Goldesel!
Spieglein, Spieglein.. .
Die böse Hex!
Was muss ich sagen?
Neuer In-Drink!
Die Herzogenschaukel!
Der Froschkönig!
Sehr lustig kam uns vor, dass all die Märchenfiguren einen schwäbischen Dialekt haben. Besonders schwäbisch ist die neue Hexe: "Knuschper, knuschper Knäusle, wer knuschpert an meim Häusle?" :)
Auch sehr lustig war es in der "Herzogenschaukel", eine sehr einfache aber wirkungsvolle Konstruktion aus Schaukel und rotierender Decke/Fussboden. Wenn man drin sitzt hat man ständig das Gefühl sich über Kopf zu drehen. Früher war das ein ganz grosser Spass. Heute wurde uns einfach nur unglaublich schlecht. Ich versteh nun warum meine Eltern damals nie mit mir rein wollten... .

Das blühende Barock.
Kurz: Blüba!
Wildblumenwiese!
Seerosenkönige.
Och nemöö..!
"Grossmutter, warum hast du..!"
Beim Seerosenkönig war leider viel zu viel Gedränge - aber beim Froschkönigteich liessen wir uns dafür nicht abwimmeln und stellten uns hinter den Kindern an um wie früher geschickt über die Steine zu laufen ;)
Der Riese Goliath, seit 1987 im Märchengarten und früher mit dunkler zerzauster Mähne ist nun leider aus Plastik.. . 
Viele Erinnerungen habe ich noch an den Papierdrachen. Früher nur ein graues Betonmonster aus dem Jahre 1960 ist er nun mit bunten Mosaiksteinchen verziert. Der Text ist allerdings immer noch der selbe "Bitte Papier, bitte Papier, .." "Danke". Und leider ist es natürlich auch immer noch so, dass man verzweifelt die Taschen nach Papiermüll durchwühlt um noch ein weiteres "Danke" zu hören... .

Der renovierte Goliath.
Spass beim Froschkönig!
Des Esels Taler!
Knüppel aus dem Sack!
"Bitte Papier, bitte Papier - Danke"
"Du rufst mich? Hier bin ich!"
"Töpfchen koche!"
Sehr antik..!
Die Geschichte des Märchengartens
"Der süsse Brei" - ein nicht so bekanntes Märchen von den Gebrüdern Grimm ist seit 1966 als ein Kochtopf vertreten der bei Zuruf von "Töpfchen koche" übersprudelt. Wie früher drängen sich auch jetzt noch die Kinder am Geländer und rufen wild durcheinender "Töpfchen koche!"
Schade, dass ich keine digitalen Bilder von früher habe.. vielleicht können meine Eltern ja ein paar aus dem Diakasten suchen und digitalisieren???

July 6, 2013

Back in Switzerland!!!

Kaum 24 Stunden zurück in Deutschland sind wir schon wieder ab in die Schweiz gedüst! Oh wie wir die Schweiz vermisst haben! Vor allem natürlich die Berge und die tollen Granitblöcke im Tessin aber auch die leckere Käseauswahl (oh Gruyere!!), die einzigartigen Boulderhallen "Minimum" und "B2", den Sommerlifestyle und die warmen Nächte am See, Fluss oder Berg und natürlich alle die in und um die Schweiz leben.

Vom Val Calnegia ins Val Bavona. Blick auf den tollen Wasserfall bei Foroglio.


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Für unseren ersten Stopp hielten wir in Basel, besuchten die Uni, die Cargo Bar, das B2, schwammen im Rhein usw.. . Gleich danach gings weiter nach Züri. Ähnliches Programm hier: ETH, Kafi Schnaps, Minimum. Wir statteten uns mit neuen Boulderklamotten und -führern aus und dann gings auf (fast) direktem Weg ins Tessin. Naja, fast ist vielleicht übertrieben. Wir hatten nämlich noch drei Tage bis wir die im Valle di Blenio für eine Woche gemietete Ferienwohnung beziehen konnten. Was also machen mit der freien Zeit?
Na klar, mal noch die bisher unbekannten Ecken besuchen. Via Splügenpass (2115 m) gings nach Italien und durchs Valle Spluga bis nach Chiavenna (330 m) hinunter. Unterwegs hingen wir uns noch an ein paar Blöcke bei Prestone und Cimaganda - zwei nicht so bekannte aber sehr potentialbehaftete Bouldergebiete - und Abends machten wir noch einen kleinen Spaziergang in das urige Savogno. Das schönste und bestgelegenste Dorf im Tal! Sieht ein bisschen aus wie in Tibet, hat den ganzen Tag Sonne und ein Refugio mit kühlem Panache.

Splügenpass
Cimaganda - Boulder im Dorf!
Savogno - Traumdorf im Bergell
Savognos Kiche - schöne Aussicht!
Kaufen kaufen kaufen! ;)
Bouldern bouldern bouldern! ;))
Steinhüttchen...
...in Cimaganda.
Blümchen und..
...Boulder in Cimaganda.
In Soglio.
Kiwi-Wanderoutfit!
Tor zum Val di Mello.
Alte Freunde...
... in Chironico.
Und neue Boulder...
... im Val Calanca.
Lago di Luzzone

Am nächsten Morgen starteten wir früh um ein noch weniger bekanntes Bouldergebiet zu erforschen. Im Val Bregalia (Bergell) ging es bei Castasegna wieder über die Grenze in die Schweiz und dann ins Val Bondasca. Hier gabs im Dezember 2011 einen der grössten Felsstürze bei dem sich rund 2 Millionen Kubikmeter Granit vom Piz Cengalo gelöst hatten. Laut Medien entspricht das einem Volumen von 4000 Einfamilienhäusern. So viel Granit in Blöcken - da muss doch was zum Bouldern dabei sein! Wir unternahmen also eine kleine Wanderung mit dem Ziel uns die Blöcke mal aus der Nähe an zu schauen. Leider mussten wir feststellen, dass die "4000 Einfamilienhäuser" ziemlich zerbröselt am Talboden verteilt waren und nur ein oder zwei Brösel eine ordentliche Bouldergrösse erhalten hatten. Schade, so eine Verschwendung! Wir liefen dann aber dennoch weiter bis zur Capanna di Sciora wo uns leckeres Rösti mit Ei für den Rückweg stärkte!
Am Tag drauf pirschten wir uns dann von der anderen Seite an den Piz Cengalo heran. Wir fuhren um das Bergmassiv herum nach San Martino von wo aus es in das berühmte Bouldergebiet im Val di Mello abgeht. Leider hatten wir nicht genug Zeit um das ganze Tal unter die Lupe zu nehmen aber die paar Boulder welche wir antasten konnten fühlten sich toll an und eine Rückkehr wird geplant..!

Piz Cengalo
Chironico (Carepe 6c)
Val Calanca (Green grass 6b+)
Am Lago di Luzzone.
Auf dem Weg zur..
..und auf der Greina Hochebene.
Wunderschön hier..
..sonnig..
..aber doch noch fast Winter.
Greina-Hochebene.
Blick nach Aquilesco.
Blick ins Blenio Tal.

Am den beiden beliebten Feriengebieten Lago di Como und Lago di Lugano vorbei ging es dann endlich ins Tessin! Hier quartierten wir uns für eine Woche in einer schönen Ferienwohnung im Valle di Blenio ein. Es war ein perfekter Ausgangspunkt für Bouldern in Chironico und im Calancatal, für eine tolle Wanderung über die Geina-Hochebene, Kulturprogramm mit Besichtigung des "Sasso" am Gotthardpass und des Infocenters des neuen Gotthard-Basistunnels und einen Abstecher ins Val Bavona für eine 2-Tageswanderung.

Schwimmen?
Blau blau blau...
..und weiss
..und lila..
..und mit Bienchen.
Hoch zur und über die..
..Bochetta della Crosa.
Italienische Pizza!!
Abkühlung im Eisbad!
Blau blau blau blüht der Enzian!
Die Treppen des Zan Zanini.

Die Badewanne überhalb von Biasca mit klarstem Wasser und bester Sicht!!