June 27, 2011

Capanna Cristallina

'Kleine' Wanderung auf Rusticosuche im Tessin... . Vom San Carlo (938m) am Ende des Val Bavonas aus ging es steil hoch, an diversen faszinierenden Stauseen vorbei bis zur Capanna Cristallina (2575m), welche erst 2002 neu am Passo Cristallina erbaut wurde. Die Alte Hütte wurde vorher mehrmals durch Lawinen zerstört, weshalb der Standort leicht geändert wurde.
Auf unserem Weg kamen wir durch das kleine Dörfchen Campo (1400m) welches bereits von Rustico-Liebhabern weitestgehend renoviert wurde und wo wohl einige Stadt-Schweizern die schönen Sommerwochen im Tessin geniessen.
Wir kamen vorbei an Ziegenherden und nasse Platten(?!)...
...hübschen Blümchen...
...und noch mehr Blümchen!Blick über den Lago Sfundau (2392) auf die Capanna Cristallina. Hier wunderten wir uns noch warum denn mitten aus der Wand Wasser in den See schiesst, es aber keinen Abfluss gibt.. die Auflösung kam und kommt dann weiter unten... .
Aussicht geniessen! Im Hintergrund der Lago dei Cavagnöö, auch ein Stausee.
Die neue Capanna Cristallina. Wie man sieht lag noch ein bischen Schnee um die Hütte... die Sommerssaison hatte just an dem Tag begonnen als wir dort waren. Zum Glück! Sonst hätten wir anstatt 4-Gänge Menü und Kuschelstockbett ein paar kalte Würste im noch kälteren Winterraum essen müssen... .
Am nächsten Morgen wollten wir dann den Pizzo Cristallina (2911m) stürmen.. kamen aber aufgrund von Schneefeldern, losen Gesteinsbrocken und furchteinflösenden Abgründen 'nur' bis auf den Poncione della Forca di Cristallina (2792m). Egal, auch von hier hatten wir eine wunderschöne Panoramaaussicht auf den Gotthard Pass und die umliegenden Berge.
Und es blieb auf dem langen Rückweg Zeit für das ein oder andere Bad in erfrischenden Bergseen.. .
Zurück ging es dann von der Capanna Cristallina aus über den Paso del Naret (2438m) hinunter zum Lago del Naret... auch wieder ein Stausee.

Und dann weiter, immer weiter runter an der noch jungen Maggia entlang ins Maggiatal bis nach Fusio (1289m) wo der Killercorsa auf uns wartete.. .
Auf dem Weg kamen wir am letzten Stausee vorbei, dem Lago del Sambuco, an dem sich eine aufschlussreiche Informationstafel befand.
Haben doch die Schweizer tatsächlich sämtliche Stauseen über Kilomenter lange Kanäle miteinender verbunden, Pumpen eingebaut und an Rückflüsse gedacht. Je nach Wasserstand und Bedarf kann so immer genügend Strom erzeugt werden und am Schluss läuft dann eh alles in den Lago Maggiore... faszinierend! Das war nun also auch der Grund für den Wasserfall mitten aus der Wand am Lago Sfundau und der Ausfluss ist, wie man auf dem Bild sehen kann (8), unterirdisch... .

June 23, 2011

Art Basel

iPhone snapshots of ArtBasel 2011, a famous contemporary art fair.


June 17, 2011

Copenhagen and Kjuge

Oups... diese Geschichte hat sich ein wenig verspätet... . In Kopenhagen, die Hauptstadt Dänemarks, besuchten wir über Pfingsten Määtze und Stephi, welche nach ihrer langen Osteuropatour hier eine neue Bleibe gefunden hatten.
Wir durchstrolchten die Stadt, durch enge Gäschen mit typischen Strassennamen...
...am Ufer entlang...
...wir hatten Lunch in Nyhaven...
...verpassten natürlich nicht Kopenhagens grösste Attraktion, die kleine Meerjungfrau...
...wir besuchten die dänische Königsfamilie im Schloss Amalienborg...

...natürlich durfte auch Lego nicht fehlen! Und ob ihrs glaubt oder nicht, schon wieder traf ich auf Jack Sparrow!! ;o)
Dies hier ist das 2005 eröffnete königliche Opernhaus:
Und dies ist der Blick von der Erlöserkirche, welche mit 93m der zweithöchste Turm Copenhagens ist und nur über eine luftige Wendeltreppe an der Aussenseite des Turms zu besteigen ist:
Nach ein bischen Fotographie am Wasser...... gings dann auch noch nach Kristiania, der Freistadt, in welcher sich Althippies, Aussteiger und Lebenskünstler tummeln, kiffen ganz normal ist und fotografieren verboten.
Am Samstag morgen hatten wir dann ein Auto in Malmö gemietet und furen die 100km nach Kjuge zum Bouldern. Kjuge ist eines der bekannstesten und ältesten Bouldergebiete... sicher aber auch weil es hier oben im Norden sonst nichts zu Bouldern gibt... . Abgesehen davon gibt es einen süssen Campingplatz auf einer Insel zu welcher man mit einer Fähre gelangen kann und jede Menge Ausflügler... wahrscheinlich mehr als Boulderer. Zum Glück haben die Schweden kein Pfingsten und so war es nicht all zu voll... .Wir genossen die Landschaft, die nette Gesellschaft und das Bouldern und kämpften gegen die gemeinen Stechmücken. Merci Määtze und Stephi für das schöne Pfingstwochenende!