


Im Kletterführer sind die Gneis-Platten bei Ponte Brolla im Valle Maggia als vielfältige Plaisier-reibungs-routen beschrieben. Was genau darunter zu verstehen war sahen wir erst vor Ort: Ein bis fünf Seillängenrouten, im Durchschnitt etwa 50° Steigung dafür aber ohne Rillen, Kanten oder sonstigen Griffe und Tritte ;o)


Nach einigen warm-mach Routen im 4.Grad trauten wir dann dem Kletterschuh-Gummi und entflohen den schwitzenden Klettergruppen in luftigere Höhen. Mit gesparter Armkraft aber viel Gummiabrieb genossen wir dann 150m weiter oben den herrlichen Ausblick auf die wilden Schluchten welche die Maggia in den Stein gefräst hat und den weiten Blick hinein ins Centovalli, das Nachbartal.

Auch begutachteten wir den Fels den wir am nächsten Tag bezwingen wollten: Sperone di Ponte Brolla. Höher gelegen, weniger besucht, steiler und mit noch mehr Reibung ;o) Hier kletterten wir am Montag allerdings nur noch einige kurze aber knackige Routen bevor es über engen, steile Wendekehren mit herrlicher Aussicht auf viele weitere Kletterfelsen durch den 1600m hohen San-Bernardino-Tunnel schon wieder zurück nach Züri ging.
Faszit: Beim nächsten schönen Wochenende unbedingt Wiederholen und dann mal die Granitfelsen bei Airolo ausprobieren!
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