Wow...Nathi und ich sin in Venezuela!!! Mit was soll ich anfangen zu berichten...mit den wunderschoenen karibischen Straenden, den dreckigen chaotischen Staedten, dem gruen-ach-so-gruenen Regenwald, den liebenswuerdigen Menschen oder der dauerhaften Cumbia und Reaggeton Beschallung?!
Also zusammengefasst begegnet uns Venezuela bis jetzt als typisches Latino-Land mit einem sehr amerikanischen touch. Die Menschen sind im Durchschnitt etwas breiter ;o) und es gibt eigentlich kaum Armut...allen scheint es mehr oder weniger gut zu gehen und Auto fahren ist hier sehr "in"...was auch kein Wunder ist bei einem Benzinpreis von 3 Cent pro Liter...! Allerdings gibt es quasi nur zwei Autotypen: grosse edle Chevrolet Jeeps oder alte, verrostet und verbeulte Ami-Strassenschlitten!
Also zusammengefasst begegnet uns Venezuela bis jetzt als typisches Latino-Land mit einem sehr amerikanischen touch. Die Menschen sind im Durchschnitt etwas breiter ;o) und es gibt eigentlich kaum Armut...allen scheint es mehr oder weniger gut zu gehen und Auto fahren ist hier sehr "in"...was auch kein Wunder ist bei einem Benzinpreis von 3 Cent pro Liter...! Allerdings gibt es quasi nur zwei Autotypen: grosse edle Chevrolet Jeeps oder alte, verrostet und verbeulte Ami-Strassenschlitten!
Angefangen hat unsere Reise mit einem kurzen ungewollten Stopover in Caracas, Venezuelas gehasster Hauptstadt, da wir es dank Verkehrschaos (wie gesagt, Autofahren ist hier so billig, dass es alle machen..) nicht mehr weiter geschafft haben. Seit wir, Gottseidank heile, dieser Metropole entkommen sind, kommen uns nur noch Horrorgeschichten ueber Venezuelas gefaehrlichste Stadt zu Ohren. Ich fuehre diese jetzt nicht weiter aus, denn am folgenden Tag lagen wir ja schon wie zwei Oelsardinen am Strand von Puerto Colombia, ein suesses kleines Oertchen im aeltesten Nationalpark von Venezuela: Henri Pittier, so benannt nach seinem Gruender, einem Schweizer Botaniker.

Das Geheimnis, warum die Damen hier so schön schlank sind und alle Miss-Sowieso werden haben wir auch schon geklärt...

... die essen Light-Eier! Genau soviel Ei wie ein normales Ei, aber dank reduziertem Huehnerfutter nur halb so viel Fett, Cholesterin und Zucker ;o)
Natuerlich hat der Nationalpark hier mehr zu bieten als nur Straende, Chicks und Huevos-light und so fanden wir uns einen Tag spaeter bereits mittten im Jungle wieder. Wir uebernachteten auf der Estacion Biologica Rancho Grande und liessen uns von Bio-Studenten aus Caracas die Tier und Pflanzenwelt zeigen. Die Studenten arbeiteten an der Microfauna welche in Helikonien und Bromelien lebt...allerhand findet sich da! Wir entdeckten giftige Schlangen, riesengrosse feuerrot gestreifte Tausendfuessler, riesige Spinnen, einen Anolis und super suesse Froesche! Katja, wir sahen leider noch kein Perezoso...

Auf der Station arbeitete auch noch eine Gruppe Polnischer Studenten welche uns mit nach Maracay zu einem Schmetterlingssammler nahm. Unglaublich viele Praeparate aller moeglichen Insekten hatter der...einen ganzen Raum voll!!! Und er zeigte uns etliche Insekten die er jeweils so praepariert hatte, dass sie ihre eigene Geschichte erzaehlen...wahnsinnig interessant!
Nach so viel Gruen zog es uns dann wieder an den Strand. Wir uebernachteten in Chichiriviche, einen Strandort im Nationalpark von Morrocoy und fuhren am naechsten Tag ueber tuerkisenes Wasser zu einer kleinen Insel namens Cayo Sal, welche nicht viel mehr hatte als Sand und Palmen (hm...es gab da auch noch eine Kirche...aber nur Gott weiss wieso..). Wir verbrachten den Tag schnorchelnd im Wassern liegend oder nach Luft hechelnd am Strand liegend.

Abends erzaehlte uns Carlos, bei dem wir uebernachtet hatten, noch mega viel ueber Chavez und seine Politik. Er meinte, dass seit Februar (hier Strich Chavez die drei Nullen von der Waehrung Bolivares weg und nannte sie Bolivares fuerte) die Preise um 40% gestiegen sind. Die Inflation ist unglaublich und Chavez tut alles dafuer indem er nichts mehr im Land produzieren laesst und alles importiert...es gibt ja auch genug Geld vom Oelhandel (dessen Grossteil er uebrigens an seinen Todfeind "burro" Bush liefert). Naja, deshalb ist hier jedenfalls alles so teuer...Lebensmittel, Kleidung und co sind zum Teil sogar teurer wie bei uns. Carlos meinte, dass er in einigen Monaten eine blutige Revolution gegen die Chavez-Politik erwartet... . 
Nunja, nun befinden wir uns gerade in der Kuestenstadt Coro, die heisseste Stad in Venezuela aber auch die mit dem meissten Wind. Gerade habe ich mir einen Drachen gekauft und versuch nachher in der Wueste ihn steigen zu lassen ;o)

Aber nach Strand kommt ja bekanntlich wieder Jungle und machten wir gestern einen Tagesausflug in die Sierra de San Luis...eine Landschaft die von tiefgelegener Kakteenwueste ueber tropischen Regenwald bis hin zu kuehlem, 1500m hohen Nebelwald reicht. Dort wanderen wir den Camino de los Espanoles entlang, einen alten Spanischen trail welcher zwei Doerfer verbindet und auf dessen Weg zahlreiche Hoehlen liegen. Wir entdeckten natuerlich wieder tausende von abgefahren Tieren...Grashuepfer von der Groesse eines Stecknadelkopfs bis zu der Groesse eines Schuhes Gr . 38! Mosquitos von Adel mit blauem Blut und Sclangen, Froesche, Schmetterlinge....nur der Perezoso, das Faultier, fehlt immernoch.






Heute Abend verlassen wir dann die Kueste und nachen uns auf den Weg nach Merida... 1600m hoch in die Anden!

Grüße uns die Verwandtschaft unserer Pfeilgift-Frösche (halten sich meist im inneren Trichter von großen Promelien auf)!!Grüße, Andrea und Timo und die Frösche
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