Da sich alle Schweizer über das tolle verlängerte Wochenende freuten und auch die Dütschen und Holländer mit allem was Räder hatte in den Süden fuhren hatte der Gotthard natürlich mal wieder Verstopfung. 13km Stau, Nord wie Süd, führte dazu, dass wir erstmal zum Grimselpass fuhren. Hier hingen immernoch die Wolken in den Tälern. Trotzdem fanden wir ein paar schöne Boulder. Auch wieder einige Neue. Das Grimselbouldergebiet ist ziemlich dynamisch. Immer wieder kommt was Neues von oben runter ;o)
Der sonnige Morgen wurde mit ausgiebigem Frühstück belohnt. Danach zog es uns allerdings ins schattige Arcegno zum klettern.

Weil unsere boulder-trainierten Muskeln jedoch das lange Routenklettern nur bedingt aushielten gings am Nachmittag schon wieder zum Lago Maggiore. Diesmal auf unseren kleinen Lieblingscampingplatz direkt am See. Wir genossen die Ferienstimmung, badeten ausgiebig, tranken Panache und verschlungen unglaublich leckere Tessiner Pizza.
Den Nationalfeiertag feierten wir dann im "Schattental". Ein Bouldergebiet welches zu Chironico gehört jedoch im Tal, unter der riesigen Autobahnbrücke liegt. Den schattigen (und feuchten und nassen und mit Stechmücken bevölkerten) Teil hatten wir uns demletzt schonmal angeschaut.. der gefiel uns nicht so gut.. . Also gingen wir diemal in das Gebiet welches direkt am (und im) Fluss liegt.
Zwar brannte die Sonne. Jedoch war der Fels griffig (so griffig wie ein blank polierter Flussgranit eben sein kann..) und der Fluss sorgte für Abkühlung im 5 Minuten Takt. Irgendwann boulderten wir dann einfach in Bikini und Badehose ;o)




Zurück führte unser Weg dann über die alte Gotthardpassstrasse und vorbei an einer weiteren Pizzeria in Ambri.Hach.. war das wieder schön! Merci an meinen Schatz, Frank, Lisa, die Sonne, die Pizza, den See und den Fels! Grazie Ticino!!
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