January 12, 2008

La playa y retour

Doch, es gibt mich noch!
In das neue Jahr bin ich mit dem rechten Fuss gestiegen, ich habe 12 Trauben mit 12 Wünschen gegessen und fuer eine gute Reise bin ich mit dem Koffer ueber die Strasse gerannt.


Die gute Reise kam dan auch prompt. Am 2.1.08 haben wir den fast 4700 m hohen Krater des erloschenen Vulkans Nevado de Toluca erklommen und von diesem aus Mexicos beruehmteste Bergspitzen, den rauchenden Popocatépetel und eine Frau la Malinche bestaunt.

Danach gings dann endlich Richtung Meer.

In "post-hippie" Tepoztlán, ca 80 km suedlich von Mexico City war unser erster Stop. Die kleine Stadt ist reich an unedlich vielen suessen Shops, fuer die uns aber leider keine Zeit bieb.. . So sind Marc und ich mit ganz vielen anderen Mex-Touris nur auf die Pyramide de Tepozteco geklettert, welche 400 m ueber dem Staedchen auf einer Felswand thront und eine gigantische Aussicht ueber Tepotzlán und die Umgebung offeriert.

Danach gings dann gleich weiter bis nach Taxco [Tahssko], einer wunderschoenen, an einem Berghang liegende Kolonialstadt welche um 1530 entstand als die Spanier enorme Mengen an Silber entdeckten. Inzwische wird kein Silber mehr gefoerdert dafuer aber umso mehr Silberschmuck in den vielen kleinen Gaesschen welche sich am Berg hoch und runter schlaengeln verkauft. Von der Dachterrasse unseres Hotels aus hatte man diese schoene Sicht:

Unser naechstes Hotel bot uns dann diese Sicht:

Vom 15. Stock des Romana Palace hatten wir einen unglaublichen Blick ueber die gessamte Kueste von Acapulco! Ohne uns Abends von unserem Balkon zu bewegen hatten wir Musik von den ganzen Outdoordiscos unter uns, ein kuehles Bierchen und den direkten Blick auf den Bungee-Jumping Turm auf dem Hochbetrieb war. Von der Dusche aus bot uebrigens die selbe Sicht ;o).
Wir tauschten diese Luxus-Marmor Bad allerdings schon am naechsten Tag gegen ein Plumsklo und Zelt am Strand von Chacahua. Dieser Kilometer lange, fast unbewohnte Pazificstrand am Rande der Lagunas de Chacahua ist der Traum schlecht hin. Was anderes als Wellen gucken, am Strand entlang laufen, in der Haengematte gammeln und frisch gefangenen Fisch essen kann man da nicht machen. Und ebeso verbrachten wir die folgenden 4 Tage.


An einem Tag goennten wir uns allerdings einen Bootsausflug zu einer Krokodilaufzuchtsfarm und durch die Mangrovenwaelder in denen es von einheimischen Voegeln und Zugvoegeln nur so wimmelte...!


Super gut ausgeruht ging es dann ueber eine schmale Gebirgsstrasse wieder ins Landsinnere nach Oaxaca [Oachaka] wo wir gestern und heute Artesania geshoppt haben. Die Inigenous rund um diese, mit Cuzco in Peru vergleichbare, Stadt stellen wunderschoene Handwerksarbeiten her. Aus schwarzem Ton geformte und geschnitzte Vasen und Kerzenhalter, allerlei Kleidung und vorallem die Alebrijes, aus Holz geschnitzte und kunterbunt angemalte irrsinnig aussehende Fantasietiere.

Zwischen dem shoppen gabs auch noch ein weng Kultur. Monte Albán, Ruine der 500 BC erbauten Stadt Zapotec thront ueber der Stadt auf einem Bergplateau wie Machu Picchu. Von den hohen Pyramiden schaut man dann ueber, die im Winter trockene, Berglandschaft.


Nun sind wir aber schon wieder zurueck in Mexico City welches ich mir die kommenden Tage noch anschauen werde bevor es leider auch schon wieder zurueck ins kalte geht...!

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