wie soll ich dann nun Chengdu nennen?
Wie im Aufzug fuehlten wir uns auf der 8 Stunden Busfahrt nach hinunter, hinunter und immer weiter hinunter bis ins tropisch heisse, nur noch auf 500m hoch gelegene Chengdu. Die 13 Millionenstadt und Provinzhaupstadt von Sichuan liegt genau am Fusse des Tibetischen Hochpateau und wird aufgrund ihrer Lage und der vielen Gruenflaechen in der Stadt als eine der lebenswertesten Staedte Chinas bezeichnet. Tatsaechlich ist hier weitaus mehr Verkehr als in Xining aber da die meissten Menschen mit Fahrraedern oder Elektrorollern unterwegs sind oder Bus und Taxi fahren ist die Luft recht angenehm...wenn es mal nicht unglaublich heiss und schwuel ist. Hier quartierten wir uns in unserem ersten RICHTIGEN Backpackerhostal ein und kommen endlich mal dazu mit anderen Travellern zu quatschen. Unglaublich wie gut das tut mal wieder Englisch reden zu koennen, verstanden zu werden und morgens einen Cappucino trinken zu koennen ;o) So blieben wir volle vier Naechte in dieser Luxuslodge und erkundeten in und um Chengdu saemtliche Touristenattraktionen wie zum Beispiel die 1700 Jahre alte Stadt Huanglong Xi welche schon Kulisse fuer etliche alte Chinesische Filme war, nun aber mit Souvenir-, Essbuden und Wasserspielen eher einem Freizeitpark fuer Chinesische Grossstaedter gleicht.
Wir fanden mehr Gefallen am Meta-Tourismus als an der Stadt selber und so verwandelte sich die Stadt fuer uns in einen Zoo zum Studium des Chinesischen Freizeitverhaltens. Beim Besichtigen der naechste Touriattraktion gabs dann tatsaechlich beides. Lustige Chinesen vor...
...und faule, knuddelige Giant-Pandas...
und flinke Red-pandas...
...hinter den Gehegen.
Die Giant Panda breeding research base kuemmert sich, wie der Name schon sagt, hauptsaechlich um die Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Grossen Pandas. Warum die vom Aussterben bedroht sind wurde uns dann attraktiv in einem Film und im Museum demonstriert:
Erstens, Pandas sind Einzelgaenger und seben in riesigen Territorien...sie begegnen sich also praktisch nie. Falls doch, kann das Maennchen das Weibchen nur schwer befruchten, da der Penis zu kurz fuer den Weiblichen Geschlechtsgang ist (das wurde uns ex-vivo im Museum praesentiert...). Wenn das doch klappt, kann die befruchtete Eizelle bis zu 4 Monate im Uterus verweilen bis sie sich einnistet. Tut sie das, kommt innerhalb weniger Monate ein winziges, 90-120g leichtes, nacktes, unbeholfenes Ding auf die Welt, welches wenn es die erste Geburt ist, meisst von der Mama verstossen wird. Sollte die Mama sich doch um ihr Kind kuemmern, dauert es noch einen Monat bis das Fell spriesst und zwei Monate bis sich die Augen oeffnen. In dieser Zeit liegt das rosa Pandababy voellig ungeschuetzt in der Gegend rum. Erst mit einem halben Jahr faengt ein Pandakind an zu fressen, mit 1 1/2 verlassen sie die Mama und erst mit 5-7 Jahren werden sie selbst Geschlechtsreif. Zudem fressen Pandas ja bekantlich nur Bambus und davon auch nur ca 5 Arten die stetig am verschwinden sind und als ob das nicht genug ist blueht der Bambus auch noch alle 25 Jahre en masse und stirbt danach was 1970 zum verhungern von 130 Pandas in Sichuan fuehrte. Ich frag mich wirklich wie es Pandas ueberhaupt noch geben kann... .
In Chengdu selber besichtigten wir dann noch einen uralten Taoisten Tempel...
...mit typisch weisshaarigen und -baertigen alten Maennern in echt und als Statuen und betrieben ein weiteres Mal Meta-Tourismus indem wir im Peoples-Park den singenden und tanzenden People zuschauten.
Natuerlich durfte auch ein Fotoshooting mit klein-Mao
und Leshans 71m riesigem Moster-Buddha
nicht fehlen. Allein die Zehen von Dafo sind 8.5m lang und man braucht einige Zeit um die lange Treppe vom den Haarkringeln bis zu den Zehennaegeln hininter zu steigen.
Nach so vielen schwitzigen Touristenattraktionen zog es uns wieder ins Tibetische Hochland und so folgt bald die lange und spannende Geschichte von der Suche und Reise nach fictional Shangri-La.
Wie im Aufzug fuehlten wir uns auf der 8 Stunden Busfahrt nach hinunter, hinunter und immer weiter hinunter bis ins tropisch heisse, nur noch auf 500m hoch gelegene Chengdu. Die 13 Millionenstadt und Provinzhaupstadt von Sichuan liegt genau am Fusse des Tibetischen Hochpateau und wird aufgrund ihrer Lage und der vielen Gruenflaechen in der Stadt als eine der lebenswertesten Staedte Chinas bezeichnet. Tatsaechlich ist hier weitaus mehr Verkehr als in Xining aber da die meissten Menschen mit Fahrraedern oder Elektrorollern unterwegs sind oder Bus und Taxi fahren ist die Luft recht angenehm...wenn es mal nicht unglaublich heiss und schwuel ist. Hier quartierten wir uns in unserem ersten RICHTIGEN Backpackerhostal ein und kommen endlich mal dazu mit anderen Travellern zu quatschen. Unglaublich wie gut das tut mal wieder Englisch reden zu koennen, verstanden zu werden und morgens einen Cappucino trinken zu koennen ;o) So blieben wir volle vier Naechte in dieser Luxuslodge und erkundeten in und um Chengdu saemtliche Touristenattraktionen wie zum Beispiel die 1700 Jahre alte Stadt Huanglong Xi welche schon Kulisse fuer etliche alte Chinesische Filme war, nun aber mit Souvenir-, Essbuden und Wasserspielen eher einem Freizeitpark fuer Chinesische Grossstaedter gleicht.
Wir fanden mehr Gefallen am Meta-Tourismus als an der Stadt selber und so verwandelte sich die Stadt fuer uns in einen Zoo zum Studium des Chinesischen Freizeitverhaltens. Beim Besichtigen der naechste Touriattraktion gabs dann tatsaechlich beides. Lustige Chinesen vor...
...und faule, knuddelige Giant-Pandas...
und flinke Red-pandas...
...hinter den Gehegen.
Die Giant Panda breeding research base kuemmert sich, wie der Name schon sagt, hauptsaechlich um die Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Grossen Pandas. Warum die vom Aussterben bedroht sind wurde uns dann attraktiv in einem Film und im Museum demonstriert:
Erstens, Pandas sind Einzelgaenger und seben in riesigen Territorien...sie begegnen sich also praktisch nie. Falls doch, kann das Maennchen das Weibchen nur schwer befruchten, da der Penis zu kurz fuer den Weiblichen Geschlechtsgang ist (das wurde uns ex-vivo im Museum praesentiert...). Wenn das doch klappt, kann die befruchtete Eizelle bis zu 4 Monate im Uterus verweilen bis sie sich einnistet. Tut sie das, kommt innerhalb weniger Monate ein winziges, 90-120g leichtes, nacktes, unbeholfenes Ding auf die Welt, welches wenn es die erste Geburt ist, meisst von der Mama verstossen wird. Sollte die Mama sich doch um ihr Kind kuemmern, dauert es noch einen Monat bis das Fell spriesst und zwei Monate bis sich die Augen oeffnen. In dieser Zeit liegt das rosa Pandababy voellig ungeschuetzt in der Gegend rum. Erst mit einem halben Jahr faengt ein Pandakind an zu fressen, mit 1 1/2 verlassen sie die Mama und erst mit 5-7 Jahren werden sie selbst Geschlechtsreif. Zudem fressen Pandas ja bekantlich nur Bambus und davon auch nur ca 5 Arten die stetig am verschwinden sind und als ob das nicht genug ist blueht der Bambus auch noch alle 25 Jahre en masse und stirbt danach was 1970 zum verhungern von 130 Pandas in Sichuan fuehrte. Ich frag mich wirklich wie es Pandas ueberhaupt noch geben kann... .
In Chengdu selber besichtigten wir dann noch einen uralten Taoisten Tempel...
...mit typisch weisshaarigen und -baertigen alten Maennern in echt und als Statuen und betrieben ein weiteres Mal Meta-Tourismus indem wir im Peoples-Park den singenden und tanzenden People zuschauten.
Natuerlich durfte auch ein Fotoshooting mit klein-Mao
und Leshans 71m riesigem Moster-Buddha
nicht fehlen. Allein die Zehen von Dafo sind 8.5m lang und man braucht einige Zeit um die lange Treppe vom den Haarkringeln bis zu den Zehennaegeln hininter zu steigen.Nach so vielen schwitzigen Touristenattraktionen zog es uns wieder ins Tibetische Hochland und so folgt bald die lange und spannende Geschichte von der Suche und Reise nach fictional Shangri-La.













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