August 31, 2012

Gunung Rinjani

Indonesien ist gespickt mit 150 Vulkanen und der zweithöchste war genau vor unserer Nase: Der 3726m hohe Gunung Rinjani. Unser Marathon Training hat in letzter Zeit auch nicht viel Aufmerksamkeit bekommen, das Wetter war gut und so machten wir uns auf den Krater zu erklimmen. Wir organisierten uns ein Zelt, Schlafsäcke, Instantnudeln, das Kochzeug dazu, einen Porter der all das den Berg hoch schleppt und einen Guide zur Unterhaltung. Nein ehrlich, kein Mensch bräuchte einen Guide um den Weg auf den Vulkan zu finden. Aber da das ganze Gebiet ein patroullierter Nationalpark ist und die Menschen in der Gegend gerne ein bischen Geld verdienen möchten ist ein Guide mandatory. Na gut. Um ein Uhr mittags machten wir uns auf den Weg, erst durch Wald und dann über Graslandschaft um zum Sonnenuntergang am Kraterrand anzukommen. Von hier aus hatte man eine wunderbare Sicht in den von der untergehenden Sonne rot glühenden Krater (leider nicht rot gluehende Lava..) und auf den Vulkan Balis, den 3142m hohen Gunung Agun. Nach Sonnenuntergang leuchteten dann nur noch die Sterne und unser Kochfeuer auf dem das Wasser fur die Nudelsuppe warm wurde. Nachden wir diese hungrig verschlungen hatten fielen wir sofort todmüde ins Zelt.
Am nächsten Tag gings dann früh los, 1000m in den Krater hinunter. Zur Belohnung gabs erst ein erfrischendes Bad im kalten und schwefligen Kratersee und dann eine warme Dusche unter einem 37 Grad warmen Wasserfall. Leider lief uns de Schweiss bald wieder den Nacken hinunter denn auf der gegenüberliegenden Kraterseite ging ws wieder 1000m hinauf zum Kraterrand, wo wir unser zweites Nachtlager aufschlugen.
Eigentlich schreibt das Touri-Programm vor, dass man nachts um 3 Uhr zum Sonnenaufgang den Gipfel erklimmen soll. Da es aber bei unserer Ankunft am Kraterrand gerade mal Mittag war und wir den Tourimassen zum Sonnenaufgang entgehen wollten (und natürlich Ausschlafen bevorzugen :-)) machten wir uns gleich am Nachmittag auf den Weg das staubige Geröllfeld bis zum Gipfel zu durchpflügen. 1000m eigentlich.. aber bei jedem Schritt aufwärts ging es mindestens einen halben Schritt wieder hinunter so dass wir ganz müde nach Gefühlten weiteren 1500m zum Sonnenuntergang auf dem Gipfel ankamen. Die Aussicht war jedoch grandios. Unter uns der (nun kleine Krater), ein Wolkenmeer, Gunung Agung und unser eigener Schatten über dem Ozean.
Hinunter ging es schnell und lustig durchs Geröll und nach einem weiteren Nudelsuppenmahl schlummerten wir gut bis um drei Uhr morgens wo wir kurz aufwachten als sich all anderen auf den Weg machten um dann glücklich weiter bis zum Mogen zu schlafen.. . Am dritten Tag ging es dann nur noch 2000m hinunter und dann auf ins tropical paradise: Die Gili islands!

2 comments:

  1. Hammer Bilder! Bist du auch bei Flickr-schönen Gruß Robin und Maria

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  2. Hej Robin, hi Maria!
    Hoffe euch gehts gut! Danke für das Lob, ich stell natürlich nur die schönsten rein ;o) Nee, bei Flickr bin ich nicht. Das ist was für Profis ;o)
    Liebe Grüsse!

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